Ein Brand bei einem Gewerbebetrieb in Wuppertal-Vohwinkel hat am Mittwochabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt.
Auch am Donnerstagmorgen (Stand 7:45 Uhr) war der Einsatz noch nicht abgeschlossen und die Vohwinkeler Straße in dem Bereich des Brandes gesperrt. Allerdings, so Feuerwehrsprecher Manuel Packhäuser, ist das Feuer inzwischen gelöscht. Aktuell laufen noch Aufräumarbeiten und Brandsicherungsmaßnahmen.
Am Mittwochabend war die Feuerwehr mit allem ausgerückt, was zur Verfügung stand, erklärte ein Sprecher der Einsatzkräfte unserer Redaktion. Es sei zu einer „massiven Rauchentwicklung“ mit einer dichten Brandwolke gekommen. Zahlreiche Anwohner meldeten sich bei der Leitstelle der Feuerwehr.
50 Einsatzkräfte nahmen „massive Löscharbeiten“ mithilfe von zwei Drehleitern vor, denn das Feuer sei in die Decke hineingelaufen und habe sich zu einem Dachstuhlbrand entwickelt, erklärte ein Feuerwehrsprecher gegen 20 Uhr.
Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei. Es handelt sich um ein Industriegebäude des Metallwarenherstellers Hako. Laut Polizei lag der Brandherd in der Zwischendecke. Es liefen aktuell auch Bauarbeiten am Gebäude. Ob ein Zusammenhang besteht, müsse noch ermittelt werden.
Bei den Löscharbeiten wurde eine Feuerwehrmann verletzt und musste ins Krankenhaus transportiert werden. „Dachteile hatten sich gelöst und den Kameraden getroffen“, berichtet Packhäuser. Dieser sei allerdings inzwischen schon wieder aus der Klinik entlassen worden.
Die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr wurden durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt. Doch auch diese Kräften waren gut gefordert, weil es eine hohe Zahl an Paralleleinsätzen gab. „Alltagsgeschäft“, nannte das Packhäuser, allerdings viel davon. Die Kollegen seien schon an ihre Grenzen gekommen. Aber: „Der Grunschutz im Stadtgebiet war niemals gefährdet.
Quelle: Westdeutsche Zeitung
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